Lebenslauf
Der Lebenslauf wird im Englischen als Résumé oder Curriculum Vitae
(CV) bezeichnet. Im amerikanischen Sprachraum benutzt man
vornehmlich den Ausdruck Résumé, der sich auch international
durchgesetzt hat. Deshalb wird nachfolgend vom Résumé die Rede sein.
Das Résumé ist eine kompakte schriftliche Zusammenfassung Ihres schulischen und beruflichen Werdegangs. Es soll dem potentiellen Arbeitgeber ermöglichen, sich ein Bild über Ihre Qualifikationen, Leistungen, Erfahrungen und Stärken zu verschaffen.
Das Résumé ist der wichtigste Bestandteil Ihrer schriftlichen Bewerbung. Investieren sie Zeit und geben Sie sich Mühe bei der Erstellung Ihrer ganz persönlichen Verkaufsunterlage. Die folgenden Themen besprechen die wichtigsten Grundregeln zur Erstellung eines erfolgreichen Lebenslaufs.
Aufgaben
Nachdem der Cover Letter die Tür erst einmal ein Stück geöffnet und das Interesse nach weiteren Informationen geweckt hat, muss das Résumé genau die vom potenziellen Arbeitgeber erwarteten Informationen liefern.
Ziel des Résumés ist es, Ihre Qualifikationen und Erfahrungen so positiv zu präsentieren, dass das Unternehmen Sie persönlich kennenlernen möchte. Der Lebenslauf muss klar und deutlich Ihren Wert für das Unternehmen aufzeigen.
Bedenken Sie, dass Sie bei einer ersten Durchsicht der Bewerbungsunterlagen nicht einmal eine Minute Zeit haben, Ihre Stärken zu präsentieren. Es geht im Résumé nicht darum, Ihre gesamte Lebensgeschichte zu erzählen.
Wenn Sie schon genaue Vorstellungen von der zu besetzenden Stelle und deren Anforderungen haben, muss der Lebenslauf alle relevanten Fähigkeiten und Erfahrungen bezüglich dieser Aufgabe enthalten. Falls Sie sich noch nicht genau im Klaren sind, wie der Job aussieht oder noch nicht wissen, was Sie genau machen möchten, sollten Sie den Lebenslauf allgemeiner aufbauen und die generellen Stärken und Errungenschaften auflisten. In diesem Fall muss der Lebenslauf auf eine ganze Reihe von Stellenangeboten passen.
Eine sehr allgemeine Bewerbung hat geringe Erfolgsaussichten. Daher sollten Sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, um sich zu informieren und Ihre Bewerbung genau und individuell auf eine bestimmte Stelle auszurichten.
Halten Sie Ihr Résumé so kompakt wie möglich und präsentieren Sie überzeugend Ihre Stärken.
Arten
Es existieren verschiedene Formate, welche den persönlichen, individuellen Lebenslauf unterschiedlich aufbereiten.
Das Format des Lebenslaufes sollte zu Ihrem Werdegang passen und so gewählt werden, dassIhre Stärken, Qualifikationen und Erfahrungen am besten zur Geltung gebracht werden;
Ihre Schwächen und eventuelle Lücken im Lebenslauf minimiert werden.Es haben sich drei Arten von Résumés durchgesetzt, welche dem Bewerber die gewünschte Flexibilität bieten:Chronologische Anordnung (chronological résumé)
Funktionelle Beschreibung (functional résumé)
Chronologisch-funktionelles Format (= kombiniertes oder hybrides Format)Chronologisches Format
Das chronologische Format ist am weitesten verbreitet. Die beruflichen Tätigkeiten und Erfahrungen werden chronologisch aufgeführt, wobei man im Englischen mit der aktuellen oder der zuletzt ausgeführten Tätigkeit anfängt und sich dann weiter in die Vergangenheit zurückarbeitet. Man spricht deshalb bei englischen Lebensläufen auch vom sogenannten "reverse chronological format".
Das chronologische Format bietet sich an, wenn man auf eine geradlinige Karriere in einem Beruf oder Branche zurückblicken kann. Man kann seinen "roten Faden" in seinem beruflichen Werdegang klar und deutlich mit Hilfe dieses Formats darstellen.
Der chronologische Lebenslauf ist nicht geeignet für Bewerber,die den Beruf wechseln wollen und die letzte Tätigkeit nicht relevant für den neuen Job ist,
die viele verschieden Berufe ausgeübt haben,
die längere Zeit oder mehrmals arbeitslos waren,
die gerade erst in das Berufsleben einsteigen (Schüler, Studenten) oder nach einiger Zeit der Abwesenheit wieder einsteigen (z.B. Mütter) wollen.Ein chronologischer Aufbau würde hier die Schwächen der Bewerber betonen und nicht Ihre Stärken in den Vordergrund stellen. Das funktionelle oder hybride Format eignet sich dann unter Umständen wesentlich besser für diese Bewerbergruppen.
Der Hauptunterschied zu den anderen Arten von Lebensläufen findet sich bei der Aufzählung Ihrer Berufserfahrung. Nur bei einem chronologischen Lebenslauf führen SieIhre genaue Berufsbezeichnung (job title),
den Namen und Sitz (Ort und Land) des Arbeitgebers,den Anstellungszeitraum (Jahr und Monat)
auf.
Struktur - Chronologisches Format
Personal Details [Name, Adresse, Telefon, Email]Job Objective:Berufswunsch, StelleWork Experience:Von - bis (heute), Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, Land
Stellenbeschreibung, Titel
Darstellung des Verantwortungsbereichs
Aufführung von Errungenschaften, Erfolge,
Auszeichnungen
Fortbildungsmaßnahmen, Seminare
Von - bis, Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, Land
Stellenbeschreibung, Titel
Darstellung des Verantwortungsbereichs
Aufführung von Errungenschaften, Erfolge, Auszeichnungen
Fortbildungsmaßnahmen, Seminare
Von - bis, Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, Land
Stellenbeschreibung, Titel
Darstellung des Verantwortungsbereichs
Aufführung von Errungenschaften, Erfolge, Auszeichnungen
Von - bis, Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, Land
Stellenbeschreibung, Titel
Darstellung des VerantwortungsbereichsEducation:Abschluss, Studiengang, Zeitpunkt/Zeitraum
Universität, Stadt, Land
Studienschwerpunkte, Vertiefungsfächer
Durchschnittsnote (evtl.)
Schulabschluss, Zeitpunkt/Zeitraum
Schule, Stadt, Land
Durchschnittsnote (evtl.)References:(evtl.) auf NachfrageJuliane Roberts
Filmweg 17
30221 Mowig
Germany
++49 34 64543
j.roberts@xyz-mail.deCareer Objective:Senior accounting position with a multi-national firm that offers opportunities in international accountingSummary of Qualifications:Strong background in accounting. Able to improve and implement efficient cost saving procedures and employee benefit programs.Employment: Accountant1998 - presentSiemens, Mobile Products, Bremen, GermanyPrepared cost analysis for projects of Finance Division
Worked closely with auditors and compiled data for internal audit requestsAdministrated employee benefitsAssisted in implementation of computerized accounting system1995-1998Junior AccountantMeyer Werft, Pappenburg, GermanyPreparation of month-end reports
Processing of payroll and expense reports
Data collection and analysis for cost containment projects1993-1995Accounting Trainee, ApprenticeshipMeyer Werft, Pappenburg, Germany
Certified Accountant, (Two-year apprenticeship consisting of practical training and theoretical coursework supervised by the German Chamber of Commerce)Education1993German Abitur = High School Exam
Ostsee Gymnasium, Kiel
Subjects: English, Maths, History and SportSkillsGerman: native speaker
English: fluent
Microssoft Office and accounting software skills
Funktionelles Format
Beim funktionellen Format stehen Ihre individuellen Fähigkeiten im Vordergrund. Datums- und Ortsangaben treten in den Hintergrund bzw. entfallen ganz. Der Lebenslauf wird nach den für die neue Stelle relevanten Kenntnissen und Erfahrungen geordnet.
Diese Form des Lebenslaufes eignet sich daher für Bewerbermit Lebensläufen die große Sprünge oder Lücken aufweisen
(Wiedereinsteiger, Arbeitslose, Berufswechsler, etc.)
die gerade erst am Anfang Ihrer Karriere stehen und wenig praktische Erfahrungen in dem neuen Berufsfeld haben
(Hochschulabsolventen, Bewerber mit Erfahrungen aus sozialen, ehrenamtlichen Tätigkeiten, etc.)
die Ihre Erfahrungen außerhalb der Berufswelt auf Reisen, Seminaren oder ähnlichem erworben habenIhre Fähigkeiten, die Sie im Lebenslauf aufführen möchten, werden funktionell gegliedert. Sie müssen dem Lebenslauf eine Struktur geben.
Dabei kann Ihr Berufsziel (Job Target oder Job Objective) eine große Hilfe sein. Überlegen Sie sich Kategorien für Ihre Fähigkeiten, die im Zusammenhang mit dem angestrebten Beruf stehen. Diese Kategorien können fachlich gewählt werden wie Marketing, Sales, Customer Service, Personell usw. Oder man wählt Kategorien mit allgemeineren Anforderungsprofilen wie Personal Qualifications, Organizational Skills etc.
Die Stärken dieses Formats liegen in der Fokussierung auf Ihre Fähigkeiten und Qualitäten für eine bestimmte Stelle, so dass Sie den Lebenslauf speziell auf eine Unternehmung oder eine Stelle ausrichten können.
Richard Gehr
Palaststrasse 117, 60899 Offenbach, Germany
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Objective
Real estate sales management position.
Summary
My long-term experience in property management gave me insight into all aspects of managing a diversified real-estate portfolio, improving profitability of all properties by increasing occupanicy rates, customer satisfaction, implementing cost-saving procdures and stimulating and motivating a productive sales force.
Qualifications
WORKING WITH TENANTS:Coordinated all leasing activities including tenant recruitment, qualifying and negotiating at MainLight Towers, Frankfurt.
Handled tenant complaints or concerns with speed and diplomacy.
Regularly inspected all properties and maintained close contact with tenants.
PROPERTY MAINTENANCE:Arranged, scheduled and monitored any maintenance. This included contracting with 20 vendors who provided service for electricity, plumbing and pest control.
OFFICE ADMINISTRATIONSupervised a staff of 10-15 people.
Provided status and financial report to owners.
Took MainLight Towers from a 68% to a 92% occupancy rate.
Worked closely with real estage agents.Work Experience
8 years MainLight Towers, Frankfurt, Germany
Property Manager
4 years Kaufhof AG, Frankfurt, Germany
Assistant Facility Manager
3 years Kaufhof AG, Kassel, Germany
Apprenticeship
Education
German Abitur = High School Exam
Schiller-Gymnasium, Kassel
Main Subjects: English, Biology
Personal
Fireman
Offenbach Volunteer Fire Department
Struktur - Funktionelles Format
Personal Details [Name, Adresse, Telefon, Email]Job Objective:Management ConsultantSummary:Strong accounting experience with a broad background in
Auditing and cost control systems.Qualifications: 1. Tätigkeitsfeld/Fähigkeit von entscheidender Bedeutung für die zu besetzende StelleBeschreibung der Erfahrungen/Fähigkeiten
Aufführung von Errungenschaften, Erfolgen2. Tätigkeitsfeld/Fähigkeit von entscheidender Bedeutung für die zu besetzende StelleBeschreibung der Erfahrungen/Fähigkeiten
Aufführung von Errungenschaften, Erfolgen
3. Tätigkeitsfeld/Fähigkeit nützlich für den BerufswunschBeschreibung der Erfahrungen/Fähigkeiten
Aufführung von Errungenschaften, Erfolgen4. Zusatzqualifikation/SpezialkenntnisseBeschreibung der Erfahrungen/FähigkeitenWork Experience: Von - bis (heute), Arbeitgeber, Ort, Land
Stellenbezeichnung Von - bis (heute), Arbeitgeber, Ort, Land
Stellenbezeichnung Von - bis (heute), Arbeitgeber, Ort, Land
StellenbezeichnungEducation: Abschluss, Zeitpunkt, Unversität, Stadt, Land
Studienschwerpunkte, Vertiefungsfächer Schulabschluss, Zeitpunkt, Schule, Stadt, LandReferences:(evtl.) auf Nachfrage
Hybrides Format
Das hybride Format kombiniert chronologische und funktionelle Gliederungspunkte. Neben Daten zur Berufserfahrung werden auch die Fähigkeiten explizit in den Vordergrund gestellt.
Um die Übersichtlichkeit zu wahren, müssen Sie von Anfang an eine klare Trennung der einzelnen Sektionen (Fähigkeiten und Berufserfahrung) vornehmen. So können Sie zum Beispiel Ihre beruflichen Erfahrungen nach Ihren Fähigkeiten ordnen und Ihre Ausbildung rein chronologisch aufführen. Die Struktur eines solchen Lebenslaufes könnte folgendermaßen aussehen:Berufszusammenfassung (Career Summary)
Bisherige Tätigkeiten bzw. Qualifikationen für die gewünschte Stelle. Die Angabe des Berufsziels und das Marketing der eigenen Fähigkeiten stehen hier an erster Stelle.
Zusammenfassung der relevanten Fähigkeiten (Functional Skills)
Aufbau wie ein funktioneller Lebenslauf. Die eigenen Fähigkeiten werden kategorisiert und die wichtigsten Qualitäten und Qualifikationen werden in den Vordergrund gestellt. Es werden keine weiteren Angaben (wie z.B. Arbeitgeber, Datumsangabe) zu den erworbenen Fähigkeiten gemacht.
Berufserfahrungen (Chronological Summary)
Dieser Teil entspricht dem chronologischen Lebenslauf. Hier führt man seine bisherigen relevanten beruflichen Erfahrungen mit Datums- und Ortsangabe, Berufstitel, Firmennamen und Aufgabenbereich an.Der hybride Lebenslauf verfügt über folgende Vorteile:Der Schwerpunkt lässt sich auf die Fähigkeiten und Qualifikationen des Bewerbers legen und nicht auf Berufsbezeichnungen und Titel.
Daten tauchen erst am Ende in der Sektion Berufserfahrungen auf, so dass Schwachstellen im Lebenslauf (Arbeitslosigkeit, häufiger Berufswechsel) nicht sofort in Auge stechen.
Das rein funktionelle Format ist für manchen Personalverantwortlichen zu avantgardistisch. Mit dem hybriden Format kann man das Beste aus beiden Formaten vereinen und sich immer noch konservativ genug präsentieren.
Struktur - Hybrides Format
Personal Details [Name, Adresse, Telefon, Email]Job Objective:Berufswunsch, StelleSummary:Beschreibung Ihrer wichtigsten für die zu besetzende Stelle
relevanten Fähigkeit/Qualifikation (ein bis zwei Sätze)Qualifications: 1. Tätigkeitsfeld/Fähigkeit von entscheidender Bedeutung für die zu besetzende StelleBeschreibung der Erfahrungen/Fähigkeiten
Aufführung von Errungenschaften, Erfolgen2. Tätigkeitsfeld/Fähigkeit von entscheidender Bedeutung für die zu besetzende StelleBeschreibung der Erfahrungen/Fähigkeiten
Aufführung von Errungenschaften, Erfolgen
3. Tätigkeitsfeld/Fähigkeit nützlich für den BerufswunschBeschreibung der Erfahrungen/Fähigkeiten
Aufführung von Errungenschaften, ErfolgenWork Experience: Von - bis (heute), Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, Land Stellenbeschreibung, Titel
Darstellung des Verantwortungsbereichs
Aufführung von Errungenschaften, Erfolge, Auszeichnungen
Von - bis, Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, LandStellenbeschreibung, Titel
Darstellung des Verantwortungsbereichs
Aufführung von Errungenschaften, Erfolge, AuszeichnungenVon - bis, Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Ort, LandStellenbeschreibung, Titel
Darstellung des Verantwortungsbereichs Aufführung von Errungenschaften, Erfolge, Auszeichnungen
Education: Abschluss, Zeitpunkt, Unversität, Stadt, Land
Studienschwerpunkte, Vertiefungsfächer
Juergen T. Kaiser
Im Kettenhofweg 18
70499 Wegerecht
Germany
(0049) 78 65476
jt_kaiser@z-online.de
Job Objective
Senior financial management position within a multi-national company to gain experience abroad.
Summary
Broad experience in financial analysis including valuation, controlling and investment analysis.
Skills and Qualifications
Analyzed profitability of company performance and identified strategies for profit improvement.
Coordinated the budgeting process and evaluated projections in achieving corporate goals.Prepared and presented monthly financial performance results to senior management.
Identified weakness in productivity and proposed the implementation of a controlling tool that reduced costs by an average of 60% in 3 years.
Prepared audit reports and suggested procedural changes to management.
Managed different project teams consisting of up to ten people.
Work Experience1998 – presentAlcatel Deutschland, Stuttgart
Finance Department1997 – 1998Independent Contractor for small and medium-sized German companies1992 – 1997Bosch Group, Reutlingen
Financial Controlling1990 – 1992Klaussen Consulting, Karlsruhe
Junior Consultant
Education
1989
Diplom-Kaufmann (Master’s degree), Universität Karlsruhe
Majors: Finance, Accounting and Operational Research
References
available upon request
Inhalt
Der Inhalt des Résumés wird vor allem durch die Position, für die Sie sich bewerben bestimmt. Neben Erfahrungen und Qualifikationen aus dem Berufsleben können auch Bereiche aus dem privaten Leben des Bewerbers in den Lebenslauf aufgenommen werden, sofern sie für die zu besetzende Stelle von Relevanz sind.
Bei berufstätigen Bewerbern stehen Ausbildung, Berufsziel und -erfahrung im Mittelpunkt des Lebenslaufs. Dies sind die Schlüsselinformationen, nach denen der Personalverantwortliche sucht, um sich einen Eindruck von dem Bewerber zu verschaffen. Die weiteren Inhalte können dazu genutzt werden das Bild abzurunden und wichtige Zusatzinformationen mitzuliefern.
Bei einigen Bewerbern, wie z.B. Berufsanfängern oder Wiedereinsteigern, können gerade solche Zusatzinformation von entscheidender Bedeutung sein. Bei Bewerbern mit großer Berufserfahrung stehen natürlich die erstgenannten Inhalte im Vordergrund. Auf Zusatzinformationen kann dann sogar oftmals verzichtet werden.
Nachfolgend werden die wichtigsten Inhalte eines englischen Lebenslaufs aufgeführt. Von der gewählten Art (chronologisch, funktionell, hybrid) des Lebenslaufes hängt es ab, welche Informationen aufgeführt werden müssen und welche nicht.
Beispiel 1 – Amerikanisches Format
Klassischer Briefkopf: mit einfacher Schrift gut geeignet für Scannable Résumés
Judith Schmidt
Haupstrasse 56
60433 Rodgau/Hessen
Germany
++49 643 788956
j.schmidt@bpm.comBeispiel 2 – Amerikanisches Format
Eignet sich bei einem umfangreichen Briefkopf
Haupstrasse 56
60433 Rodgau/Hessen
GermanyJudith Schmidt
Home ++49 643 788956
Work ++49 69 923 2300
j.schmidt@bpm.com
Beispiel 3 – Amerikanisches Format
Oftmals möchtes man aus Gründen der Erreichbarkeit zwei Adressen angeben. Hier empfiehlt sich dann folgendes Format.
Permanent Home Address
Haupstrasse 56
60433 Rodgau/Hessen
++49 643 788956
GermanyJudith SchmidtCampus Address
Waldweg 9
66023 Saarbrücken
++49 681 454589
Germany
Beispiel 4 – Englisches Format
Hier kann man die Personal Details als eigenständiges Modul präsentieren. Hier gliedert sich der Briefkopf unauffällig in den Lebenslauf ein.
Curriculum VitaePersonal DetailsNameJudith SchmidtDate of Birth10th July 1972AddressHauptstrasse 56
60433 Rodgau/Hessen
GermanyTelephone++49 643 788956 (home)
++49 174 5645324 (mobile)emailj.schmidt@bpm.com
Beispiel 5 – Englisches Format
Ein britischer Lebenslauf muss auch nicht immer mit „Curriculum Vitae“ überschrieben werden.
judith schmidt
Hauptstrasse 56 60433 Rodgau/Hessen Germany
Tel.: +49 643 788956 email: j.schmidt@bpm.comDate of Birth10th July 1972NationalityGerman
Education
Hier wird die schulische sowie akademische Ausbildung aufgeführt. Es gibt unterschiedliche Auffassungen über das Layout und den Umfang der Darstellung Ihrer Ausbildung. Unter folgenden Fragestellungen erläutern wir die wichtigsten Grundsätze und Regeln:Wo steht die Ausbildung im Résumé?
Welche Ausbildung führt man auf?
Wie präsentiert man seine Ausbildung am besten?
Wie übersetzt man Titel, Ausbildung und Noten?
Wie führe ich Kurse und Trainings auf?
Unter der Überschrift „Education“ finden sich oftmals auch noch weitere Informationen zur Ausbildung/Fortbildung:Professional Training
Professional Training
Unter dieser Überschrift werden Zusatzausbildungen aufgeführt. Hierzu gehören neben inner- und ausserbetrieblichen Seminaren und Fortbildungen auch Kurse an weiterführenden Bildungseinrichtungen, die im Zusammenhang mit dem Berufsziel (Job Objective) stehen. Eine eigene Kategorie „Professional Training“ bietet sich zum Beispiel bei Berufsanfängern an, bei denen solche Zusatzqualifikationen noch nicht bestehende Berufserfahrungen ersetzen sollen.
Neben einer eigenen Rubrik (Professional Training) besteht zudem die Möglichkeit, die Fortbildungen unter der Überschrift „Education“ aufzuführen. Diese Variante sollte man wählen, wenn man nur einige wenige Fortbildungen aufzuführen hat.
Wichtig ist das Zusatzausbildungen wie Seminare, berufliche Schulungen oder Fortbildungskurse ins Englische übersetzt werden. Dies ist notwendig damit sich der Leser ein Bild von den Lehrinhalten der Fortbildungen machen kann.
Geben Sie neben dem Titel, auch den Zeitpunkt (Jahr), Ort und eventuell auch die Institution der Zusatzausbildung mit an:
Customer Service Seminar, IMR Seminars, Cologne, 1997
Personal Computing, PDD Consulting, Cologne, 1998
Die Aufzählung von Seminaren und Workshops kann Ihren beruflichen Werdegang und Qualifikationen unterstreichen. Denken Sie aber immer daran, dass auch hier wirklich nur relevante Informationen dem Personalverantwortlichen vorgelegt werden.